Altbausanierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern

Altbau vor erforderlicher SanierungDie Modernisierung, Kernsanierung oder auch Komplettsanierung von Altbauten, häufig auch mit Denkmalschutz, sorgt für die Bewahrung von Architektur und Stadtbild und umfasst unterschiedlichste Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten.

Da die meisten Denkmalschutzimmobilien aufgrund ihres lange zurückliegenden Errichtungsdatums nicht mehr dem heutigen Wohnstandard entsprechen und auch durch teilweise längeren Leerstand oder Vandalismus einem beschleunigtem Verfall unterliegen, ist oftmals eine umfangreiche Altbausanierung erforderlich, welche vom Keller bis zum Dach alle Gebeäudeschichten umfassen sollte.

Bausanierung oder Modernisierung im bewohnten Zustand

Aufarbeitung des Treppenhauses

Da kein Projekt dem Anderen gleicht, bedarf es bei der Haussanierung, ähnlich wie beim Hausbau, einer intensiven Vor-Planung, um alle benötigten baulichen Maßnahmen festzustellen.

Grundsätzlich sollten dabei alle nicht mehr zeitgemäßen Aspekte des entsprechenden Gebäudes berücksichtigt und auch der Barrierefreiheit Beachtung geschenkt werden.

So gilt es, neben einer angemessen Sanierung der Fassade und der Anpassung von Grundrissen auch die gesamten Haustechnik, sowie Fenster und Türen aufzuarbeiten, beschädigte Strukturen des Dachstuhls mitsamt Dacheindeckung auszuwechseln, ein fehlendes Wärmedämmverbundsystem nachzurüsten und den Innenausbau mitsamt vorangehender Maurer- und Putzarbeiten zu vollziehen.

Schließlich gilt es die alte Immobilie in einen zukunftsfähigen Standard zu versetzen, der einen hohen und nachgefragten Wohnkomfort verspricht.

Fördermöglichkeiten und Kostenzuschüsse

Mehrfamilienhaus auf dem Werder

Nachdem durch die Investitionen in die Sanierung historischer Gebäude der langfristige Erhalt sichergestellt wird, belohnt der Staat den Bauherrn einer Denkmalschutzimmobilie mit steuerlicher Förderung. Bei Vermietung kann der Eigentümer z.B. die begünstigten Sanierungskosten in 12 Jahren zu 100% (8 Jahre zu je 9%, und 4 Jahre zu je 7%) abschreiben. Auch bei Eigennutzung ist eine Abschreibung der anerkannten Sanierungskosten zu 90% in 10 Jahren möglich. Wie Sie das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden können, erfahren Sie von Ihrem Steuerberater.

Aber auch wenn Ihr Objekt nicht dem Denkmalschutz unterliegen sollte, müssen Sie nicht leer ausgehen. Die KfW hält außerdem entsprechende Programme mit zinsgünstigen Darlehen oder Zuschüssen bereit und die Kommunen fördern teilweise ebenfalls im Rahmen von Standortbezogenen Sanierungsprogrammen.